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Flotte Rhythmen

Dass Romantik nicht langweilig sein muss, bewies der Abend des LINZER KONZERTVEREINS am Mittwoch, dem 17. März 2010 im Brucknerhaus Linz, der unter dem Motto stand "Romantik aus zwei Jahrhunderten". "Zwei von Dvoraks orchestrierten 'Slawischen Tänzen' aus dem Opus 46 sorgten für einen feurigen Einstieg" urteilte auch die Musikkritikerin Georgina Szeless im Neuen Volksblatt.

In Neujahrsstimmung versetzt fühlte sie sich durch das Potpourri 'Straussiana' von Erich Wolfgang Korngold und so heißt es weiter: „Tschaikowskys Blumenwalzer aus 'Der Nussknacker' beendete leichtfüßig den mit viel Applaus bedankten Abend.“

Viel Applaus bekam auch der Solist des Abends, der 25jährige Cellist Matthias Bartolomey. Er nahm das Publikum mit auf eine romantische Reise mit Robert Schumanns Cellokonzert  a-Moll op. 129. Allgemein als äußerst schwieriges Stück bekannt.

Matthias Bartolomey wurde 1985 in Wien geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er den ersten Cellounterricht von seinem Vater, Franz Bartolomey, der 1965 mit den Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester op.33 von Peter Iljitsch Tschaikowsky mit dem LINZER KONZERTVEREIN musizierte. Balduin Sulzer attestierte ihm in der Kronenzeitung: ".....der Solist Matthias Bartolomey signalisierte in Technik und Melosgestaltung verheißungsvolle künstlerische Wachstumsfähigkeit“.

Der Dirigent des Abends war Gerhard Lessky, der das Orchester mit sicherer Hand durch das schwungvolle Programm führte. Auch ihn bedachte die Kritikerin mit viel Lob: "Der von Balduin Sulzer ausgebildete Musiker aus Oberösterreich mit Wohnsitz in Wien brachte seine internationale Dirigiererfahrung mit viel Gespür für eine unaufdringliche Zusammenarbeit mit dem Klangkörper ein."  Balduin Sulzer über seinen ehemaligen Schüler und die Musiker und die Musikerinnen des LINZER KONZERTVEREINS: "Unter Gerhard Lessky entwickelte das Orchester namentlich bei Mahler, Dvorák und Tschaikowsky tadellose Klangkultur."

 


Unser nächstes Konzert:

Mittwoch 1. Dezember 2010, 19 Uhr 30

Brucknerhaus Linz, Großer Saal

Dirigent: Johannes Wetzler
Solisten: Teresia Bokor, Sopran
  Martin Achrainer, Bariton
Chöre: Linzer Singakademie (Einstudierung: Johannes Wetzler)
  Ennser Singkreis         (Einstudierung: Hannes Schörghuber)
 Orgel: Tibor Pázmány
Johannes Brahms
 
Ein Deutsches Requiem op. 45

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