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Umjubeltes Festkonzert

Die Schlacht ist geschlagen - und mit überwältigendem Erfolg wurde das große Festkonzert zum 100jährigen Bestandsjubiläum am Mittwoch, 4. Dezember 2019 im Linzer Brucknerhaus vom Publikum gefeiert. Diese Begeisterung schlug sich auch in den Rezensionen zum Festkonzert nieder.

So schrieb Michael Wruss in den Oberösterreichischen Nachrichten: Wenn man einen runden Geburtstag feiert, lädt man Freunde ein, und so geriet das Festkonzert anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Linzer Konzertvereins zum großen Chor-Orchester-Abend , der vor ausverkauftem Brucknerhaus-Auditorium mehr als nur begeistert hat. Der Linzer Konzertverein ist eine Institution, die das Kulturleben prägt, und das nicht bloß als Liebhaberorchester, das zweimal im Jahr konzertiert, sondern auch als Talentepodium für den musikalischen Nachwuchs...... Auch die akademische Festouvertüre von Johannes Brahms ließ sich hören und forderte von den Musikern schon einiges an aufopferndem Üben, wie Christian Schacherreiter in seiner launigen Festansprache zu betonen wusste..... Fazit: ein feines Fest für eine Linzer Institution, die nichts von ihrer Bedeutung verloren hat und auch im nächsten Vereins-Jahrhundert ihr Publikum finden und begeistern wird. 

"Jubelstimmung im Saal und auf der Bühne" betitelte Georgina Szeless im Volksblatt ihre positive Konzertkritik. Gesteckt voll war das Brucknerhaus zum Jubiläumskonzert des Linzer Konzertvereines. Allein schon ein Beweis, welche Beliebtheit und Wertschätzung diese älteste Institution der Kulturlandschaft in Linz genießt, die den Charakter eines vereinsmäßig aktiven Klangkörpers auf privater Basis längst überholte..... Das klug ausgewählte Jubiläumsprogramm verantwortete gemeinsam mit dem Vorstand der jetzige Präsident Johann Lißberger, was bei dem Repertoireumfang des Orchesters nicht leicht gewesen sein dürfte..... Bestimmt hat Marc Reibels theaterkapellmeisterliche Pultführung den Erfolg des Abends gesichert..... Mit besonderer Hingabe wurde zum Finale Beethovens Klavierfantasie mit dem Solisten Clemens Zeilinger und einem professionell erprobtem Quintett zum hymnischen Schluss des Festkonzertes geführt. Die Jubelstimmung des Publikums mündete in einem lautstarken Jubel für die Zentenarfeier des Linzer Konzertvereins.

Die Begeisterung für den Konzertabend teilte auch Fred Dorfer in der Kronenzeitung: Gebührend  stimmungsvoll wurde das erlesene Konzert klangprächtig vom Blechblasregister mit einer Fanfare der Wiener Philharmoniker von Richard Strauss eröffnet........... Bei der Altrhapsodie von Johannes Brahms gestaltete die voluminöse Stimme von Isabell Czarnecki und der mächtige Männerchor flehentlich die leidvolle Geschichte eines unglücklichen Menschen. Ein klangprächtiger Groß Chor aus Hardchor, Linzer Singakademie, Collegium Vocale und SchülerInnen des Musikgymnasiums brillierten beim kraftvollen Haydn Te Deum und der virtuosen Fantasie für Klavier, Orchester und Chor von Beethoven mit dem brillanten Pianisten Clemens Zeilinger und den klangvollen Vokalsolisten Regina Riel, Andrea Wögerer, Kurt Azesberger, Christian Havel und Klaus Kuttler.

 



   
      Foto: Günter Gröger


Verleihung Kulturmedaille an Johann Lißberger

 

Mit der Kulturmedaille der Stadt Linz wurde der Präsident des Linzer Konzertvereins Johann Lißberger ausgezeichnet. Bürgermeister Klaus Luger hob in seiner Laudatio die Verdienste von Johann Lißberger für das Kulturleben der Landeshauptstadt heraus, vor allem die Förderung von jungen Musikerinnen und Musiker aus dem regionalen Bereich im Rahmen des Linzer Konzertvereins.
     
       
  

        Foto: Stadt Linz - Dworschak              


 Unser nächstes Konzert:

 Mittwoch, 1. April 2020, 19:30 Uhr
 Brucknerhaus Linz, Großer Saal

Dirigent: Ingo Ingensand  

Solist:

Christian Haimel (Gitarre)  

 

 

 
Programm: Michail Iwanowitsch Glinka: Spanische Ouvertüre Nr. 1 "La Jota aragonesa"
  Joaquin Rodrigo:

Fantasia para un gentilhombre, Konzert für Gitarre und Orchester

  Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
     
     

 

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